Trockenestrich
Als Trockenestrich werden Gipsfaser- oder Leichtbetonplatten schwimmend auf einem ebenen Untergrund verlegt. Er ist die Alternative zum Nassestrich.
Vorteile gegenüber dem Nassestrich
- Sofort begehbar: Trockenestrich-Elemente können direkt nach der Verlegung betreten werden.
- Schnell belegreif: Nachdem der Estrichkleber getrocknet ist, kann der Bodenbelag sofort verlegt werden. Bei einem Nassestrich dauert das mehrere Wochen, beim Trockenestrich nur ein paar Stunden.
- Deutlich leichter: Das ist besonders bei der Modernisierung von Altbauten wichtig, wo aufgrund der Statik meist auf ein geringes Gewicht geachtet werden muss.
Plattentypen
Verwendet werden Gipsfaserplatten oder Leichtbetonplatten. Trockenestrichplatten gibt es ohne oder mit aufkaschierter Wärmedämmung. In diesem Fall sind die Platten zusätzlich mit einer Schicht Holzfaser-, Mineralwolle- oder Hartschaum-Dämmung versehen.
Verlegung
Trockenestriche werden in der Regel schwimmend auf einem ebenen Untergrund verlegt. Bei Elementen aus Gipsfaser werden zwei Gipsfaserplatten mit einem Versatz von 50 mm zueinander verklebt. An diesem Stufenfalz werden zwei Platten aneinander gestoßen, verklebt und verschraubt bzw. geklammert.
Weitere Leistungen
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